Der Birkenzucker und die Zahnärzte

Die antikariologische und plaqueverminderne Wirkung durch den Einsatz von Birkenzucker ist in medizinischen Fachkreisen bereits seit den 70er Jahren bekannt. Die weltweit bekannten Turku-Zuckerstudien, die von 1972 bis 1975 durchgeführt wurden, erlangten Berühmtheit. Über mehrere Jahre verwendeten Probanden keinen Zucker, sondern Birkenzucker. Die Ergebnisse wurden mit einer Vergleichgruppe, die in der Zeit normalen Zucker konsumierte, abgeglichen. Die Teilnehmer der Birkenzucker-Gruppe wiesen deutlich weniger Karies auf als die Teilnehmer der Zuckergruppe. Die Bildung von Karies wurde um bis zu 90% reduziert. Mittlerweile belegen mehrere hundert Studien die positive Wirkung von Birkenzucker auf die Zahngesundheit. Die Frage, warum Zahnärzte und Krankenkassen die Einnahme und das tägliche Spülen mit Birkenzucker nicht offensiv empfehlen, bleibt offen. Ist es die Angst Kunden zu verlieren? Wie viel Einfluss hat die Pharmaindustrie? Würde sich die Zahl der Patienten tatsächlich verringern? Oder könnte man sich dann mehr der Zahnerhaltung und Schönheit in ganz anderer Form widmen?