Anwendungsgebiete

Für wen ist Birkenzucker eigentlich geeignet?

Für alle Altersgruppen! Xylit kann von Menschen aller Altersgruppen verzehrt werden, da es besonders gut verträglich ist.

Für Diabetiker! Vor allem Diabetiker profitieren von dem Zuckerersatz, denn Xylitol gilt als natürlicher Insulinstabilisator. Birkenzucker hat einen sehr niedrigen Glykämischen Index, nach dem Verzehr von Xylit steigt der Blutzuckerspiegel nur geringfügig an und fällt auch nicht drastisch wieder ab.

Für eine Diät! Das Sättigungsgefühl hält deutlich länger an, wenn man Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index verzehrt wie Gemüse, Vollkornprodukte oder auch Xylit. Das macht den Zuckerersatz perfekt auch für alle geeignet, die ihr Körpergewicht reduzieren möchten. Hinzu kommt, dass Birkenzucker viel weniger Kalorien bei gleicher Süßkraft als Zucker hat. Außerdem gibt der Zuckerersatz Energie langsam und gleichmäßig im Körper frei. Trotzdem reicht die Verwendung von Xylitol allein nicht aus, um abzunehmen. Um ohne Jojo-Effekt sein Gewicht zu reduzieren und es auch langfristig zu halten, sollte man seine Ernährung umstellen und sich viel bewegen. Xylit kann zwar den Abnehmprozess unterstützen, doch Sport und Ernährungsumstellung sind unverzichtbar für eine dauerhafte Gewichtsreduktion.

Für Kleinkinder! Kleinkinder leiden häufig unter schmerzhaften Mittelohrentzündungen. In Studien konnte nachweislich belegt werden, dass Xylitol imstande ist, Bakterien, die Mittelohrentzündungen bei kleinen Kindern verursachen, in ihrem Wachstum zu hemmen. Anhand von Studien mit mehr als eintausend Kindern konnten Wissenschaftler feststellen, dass Kauen von Xylitkaugummis die Häufigkeit von Mittelohrentzündungen um circa vierzig Prozent senkt. Dadurch war es auch nicht nötig, viele Antibiotika zu verabreichen. Gerade Antibiotika stehen in den letzten Jahren stark in der Kritik. Viele Krankheitserreger entwickeln mittlerweile eine Resistenz gegen Antibiotika. Die “Chemiekeulen” helfen oft nicht mehr, verursachen dafür aber eine Reihe von bedenklichen Nebenwirkungen.

Für Kinder! Für Kinder ist Xylit zur Kariesprophylaxe von besonders hohem Wert. Bereits Kleinkinder können mit Hilfe von Birkenzucker vor Zahnschäden bewahrt werden. Allerdings gilt dabei, dass nur eine regelmäßige Anwendung optimale Ergebnisse erzielt. Kleine Xylit-Lutschpastillen werden von Kindern gern genommen wie auch selbst gemachte Xylitol-Bonbons, Xylit-Kaugummis oder Zahnpasta mit Xylitol.

Für gute Zähne! Mütter können das Risiko, dass ihre neugeborenen Kinder später von Karies befallen werden, deutlich senken, wenn sie regelmäßig Xylit anwenden. Das wurde in diesbezüglichen Studien bewiesen. Streptokokkus mutans, ein Zahn zerstörendes Bakterium, wird bereits durch bloßen Körperkontakt von der Mutter auf das Baby übertragen. Hat die Mutter aber schon während der Schwangerschaft Xylit-Kaugummis verwendet, kann dadurch der Kariesbefall beim Kind erheblich reduziert werden.

Für Sportler! Sehr viele Personengruppen können sich die positiven Wirkungen von Xylit zunutze machen. Das gilt auch für Sportler. Menschen, die aktiv Sport treiben, trinken häufig spezielle Sportlerdrinks, die Zitronensäure, aber auch Zucker, zum Beispiel in Form von Fruktose oder Saccharose, enthalten. Die Mischung aus Zitronensäure und Zucker sorgt für einen niedrigen pH-Wert im Mund, der wiederum negative Auswirkungen auf die Zähne hat. Xylit kann diesen negativen Effekten von Sportlerdrinks entgegenwirken.

Gegen Osteoporose! Möglicherweise könnte Xylitol sogar Osteoporose bzw. Knochenbrüchigkeit vorbeugen. Bei Ratten wurde dies bereits bewiesen, ihre Knochendichte nahm nach Verabreichung von Birkenzucker zu. Jedoch liegen noch keine Erkenntnisse vor, ob Xylit auch diese Wirkung beim Menschen hat.

Grundsätzlich gilt, dass gut verträgliches Xylitol für jeden geeignet ist – vom Kleinkind über das Schulkind bis hin zum Erwachsenen und Senioren.